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Alte Fassade neu verputzen

Zum Schutz und zur Verschönerung der Optik Ihrer Immobilie in Regensburg.   

 

 

Außenfassade verputzen, um die Immobilie zu schützen

Der erste Eindruck zählt. Ganz gleich, ob bei Nachbarn, Freunden oder auch der eigenen Fassade - sie sticht sofort ins Auge.

Eine Fassade sollte gut verputzt sein, denn ein professionell angebrachter Putz kann ein ganzes Leben lang halten - manchmal sogar noch länger. Selbst die alten Römer und Griechen haben ihre Gebäude schon verputzt und sie somit geschützt, sodass einige von ihnen mehrere tausend Jahre überdauern konnten.

Der richtige Außenputz hält zudem Feuchtigkeit und Regen vom Mauerwerk fern und sorgt dafür, dass die Wohnfeuchtigkeit von innen nach außen abziehen kann. Durch den Putz ist die Fassade vor UV-Strahlen, Frostschäden, Schadstoffen und Schmutz geschützt. Zudem können Spannungen im Mauerwerk vom Putz aufgenommen werden, wodurch wiederum keine Risse entstehen können. Letztere bilden sich vor allem durch starke Temperaturschwankungen, welche die Bausubstanz unter Spannung setzen.

Wie läuft das Verputzen einer Fassade ab?

Grundsätzlich läuft das Verputzen eines Hauses oder einer Fassade gleich ab. Zunächst verschafft man sich einen Überblick über die Größe der Fläche und berechnet die benötigte Menge an Material. Bei Außenwänden kommt meist noch die Installation eines Gerüsts dazu.

Bevor man mit dem Verputzen beginnen kann, muss der Untergrund der Fassade vorbereitet werden. Die Flächen müssen also sauber gebürstet, eventuelle Risse im Mauerwerk ausgeglichen und die Grundierung muss aufgetragen werden. Außerdem werden Putzprofile angebracht, um die Einhaltung der Putzdicke zu gewährleisten. Damit der Unterputz richtig am Mauerwerk haften kann, muss dieses trocken, sauber und frei von Staub oder anderen losen Teilen sein. Besteht der Putzuntergrund aus stark saugenden Materialien, wie beispielsweise Kalksandstein oder Porenbeton, müssen diese vorbehandelt werden, damit der Putz nicht zu schnell trocknet.

Sollten am Haus noch alte Farbe oder Kalkausscheidungen haften, werden diese gründlich entfernt. Zudem wird nur an trockenen Tagen verputzt, wenn die Wandtemperatur mehr als fünf Grad Celsius beträgt. Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann der Unterputz aufgetragen werden.

 

 

Was ist ein Unterputz?

Beim Verputzen einer Fassade ist ein Unterputz nicht immer zwingend notwendig. So reicht bei Innenwänden meist eine einfache Lage Putz, während bei der Fassade durchaus zwei oder mehr Lagen Putzschicht üblich sind. Die unterste Schicht wird dann Unterputz genannt. Grundsätzlich besteht jeder Putz immer aus Sand, Wasser und einem Bindemittel. Je nach Sandart und Bindemittel gibt es trotzdem bedeutende Unterschiede, so dass man je nach Wunsch besonders harte, aber auch poröse und weiche Putze auftragen kann.

Der Unterputz muss andere Aufgaben und Kriterien erfüllen, als der Oberputz, daher entscheidet man sich hier meist für ein weicheres Material. Schließlich sollte die Wand die Feuchtigkeit aus dem Innenraum nach außen transportieren können, jedoch nicht von außen hereinlassen.

Zudem muss der Unterputz Spannungen, welche durch klimatische Bedingungen im Mauerwerk hervorgerufen werden, abschwächen, damit keine Risse entstehen. Mit einer unteren Putzschicht können außerdem Unebenheiten ausgeglichen werden, damit der Oberputz eben und gleichmäßig ist. Des Weiteren kann ein Unterputz auch als Haftgrund fungieren, wenn beim Wandbaustoff auf sehr glatte Materialien gesetzt wurde.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem organischen und einem Mineralputz?

Organischer und mineralischer Putz unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, sowie ihrer Funktionen und Verarbeitungsarten. Organischer Putz besteht entweder aus Kalk, Zement oder Kunstharz. Durch die natürlichen Stoffe ist organischer Putz elastischer bei Kälte, Feuchtigkeit und Hitze und weist daher kaum Risse auf. Zudem lässt er sich leicht auftragen, trocknet schnell und besitzt gute Haftungseigenschaften. Allerdings ist er kaum atmungsaktiv und lässt Feuchtigkeit an der Außenwand, wie beispielsweise Regen, schlecht trocknen. Dadurch wird ein Moos-, Pilz- oder Algenbefall begünstigt. Außerdem ist organischer Putz etwas teurer als mineralischer.

Mineralischer oder anorganischer Putz kann aus Zement, einer Kalk-Zement-Mischung, Ton, Lehm, gebranntem Ton, Gips oder Baukalk bestehen. Diese Art von Putz nimmt Feuchtigkeit gut auf und lässt diese schnell wieder verdunsten. Zudem ist er alkalisch, da er einen hohen ph-Wert aufweist und ist somit unempfindlich gegen Schimmelpilze, Moos- oder Algenbefall. Das macht den Putz sehr widerstandsfähig. Leider ist mineralischer Putz aufwändiger zum Auftragen und hat eine lange Trocknungszeit. Zudem benötigt man bei farbigem Putz einen Farbschutz.

Wie verputze ich eine Fassade?

Beginnt man mit dem Verputzen des Hauses, so mischt man zunächst den gewünschten Unterputz an. Dabei ist es sehr wichtig, auf das genaue Mischverhältnis zu achten, da der Unterputz sonst nicht am Untergrund haften bleibt. Ist der Putz korrekt angemischt, wird er nun zügig mit einer speziellen Spritzwurftechnik aufgetragen. Dabei wird eine Wand immer ohne Unterbrechung bearbeitet, damit "nass in nass" gearbeitet werden kann.

Ist die Fassade mit der ersten Schicht verputzt, wartet man nun die Anziehzeit ab, bevor man die Putzschicht abreibt. Anschließend muss der Unterputz komplett trocknen, was je nach Schichtstärke einen ganzen Tag dauern kann. Wird die Trocknungszeit nicht eingehalten kann der Außenputz instabil werden oder gar reißen.

Sobald der Unterputz durchgetrocknet ist, können die restlichen Putzschichten aufgetragen werden. Die letzte Schicht nennt man Oberputz. Hier wird häufig zu härteren Materialien gegriffen, da diese Schicht in direktem Kontakt mit der Außenwelt steht. Sie ist also Wind und Wetter ausgesetzt und dient zudem als Schutzschicht für die Fassade. Außerdem kann man hier auch auf optische Wünsche eingehen. So gibt es spezielle Edelputze, die z.B. bestimmte Farbpigmente, glitzernde Mineralkörnungen oder Glimmer enthalten können. Auch die Oberflächenbeschaffenheit kann dank Rillen-, Filz-, Kratz-, Scheiben- oder Rauputz bestimmt werden.

Der Oberputz wird dünner als der Unterputz, jedoch mit der gleichen Technik aufgetragen. Sobald der Oberputz getrocknet ist, kann die Fassade gestrichen werden.

 

 

Was kostet das Verputzen einer Fassade?

Die Kosten für das Verputzen einer Hausfassade können beträchtlich schwanken, je nachdem wie viel Fläche diese hat und welche Putze gewünscht sind. Auch Vorsprünge, Erker und Dekorputz können die Kosten erhöhen. Je nach Höhe des Hauses muss teilweise ein Gerüst aufgebaut werden, welches sich ebenfalls im Preis niederschlägt. Sollte das Haus in Eigenregie verputzt werden, spart dies natürlich Arbeitskosten.

Jedoch zahlt man als Privatperson in den meisten Fällen wesentlich mehr für das Putzmaterial als ein beauftragter Meisterbetrieb für Malerarbeiten. Zudem kann die Bausubstanz unter einem nicht fachgerecht aufgetragenen Putz leiden.

Besser man überlässt das Verputzen des Hauses den Profis und startet keine Selbstversuche, die dann in einer teuren Rettung durch den Fachbetrieb enden. Bei der Verputzung der Außenfassade kann zudem auch eine Wärmedämmung durchgeführt werden, um das Haus optimal vor Feuchtigkeit, schwankenden Temperaturen und Schimmelbefall zu schützen.

 

 

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