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Die 9 größten Fehler beim Wände streichen

Fehler beim Streichen:

diese 9 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden. 

Fehler beim Streichen von Wänden

Die Wände zu streichen wird von den meisten Menschen als eine sehr befriedigende Tätigkeit empfunden. Kein Wunder, denn es gibt kaum eine Maßnahme, mit der sich das Erscheinungsbild eines Zimmers derart verbessern lässt.

Schon wenige Stunden nach Beginn der Arbeit erstrahlt der Raum in neuem Glanz. Im Folgenden haben wir einige Tipps zum Wände Streichen für Sie zusammengestellt. Besonders folgende neun Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie Ihre Wände neu gestalten:

1. Die Verwendung der falschen Farbe

Auf der Musterkarte wirkte das dunkle Weinrot sehr anheimelnd, weshalb Sie es für Ihr Schlafzimmer ausgewählt haben. Doch Vorsicht: Dunkle Farben erweisen sich auf größeren Flächen nicht selten bedrückend düster. Dennoch müssen Sie natürlich nicht komplett auf sie verzichten. Vielmehr gilt es, die Farbgebung sorgfältig zu planen. Streichen Sie nur eine Wand dunkel.

Oder durchbrechen Sie den Effekt mit helleren Ornamenten und Stuckleisten, Farbverläufen, freundlichen Möbeln oder einer raffinierten Beleuchtung. Außerdem sollten Sie, wenn Sie die Wand farbig streichen, einen Rand lassen, den Sie in der Farbe der Zimmerdecke gestalten. Hierdurch wird die Farbwirkung optisch aufgelockert. Auch den farblichen Kardinalfehler gilt es zu vermeiden: Streichen Sie die Zimmerdecke keinesfalls dunkler als die Wände, da der Raum hierdurch niedriger und unangenehm schwer wirkt.


2. Anspruchsvolle Malertechniken selbst ausführen

Sie möchten nicht einfach nur die Wand streichen, sondern für mediterrane Effekte eine Wandlasur aufbringen? Haben Sie eine bestimmte Vorstellung vor Augen, wie das Endergebnis aussehen soll, vielleicht sogar mit grafischen Mustern oder glitzernden Effekten? In diesem Fall sollten Sie unbedingt darauf verzichten, selbst Hand anzulegen, sondern lieber einen Profi beauftragen.

Unruhige Flecken statt sanfter Farbverläufe sind ansonsten vorprogrammiert. Aber auch das einfache Streichen der Wände kann wenig geübte Heimwerker an ihre Grenzen bringen. Schätzen Sie deshalb vor Beginn der Arbeiten realistisch ein, ob Sie sich die vor Ihnen liegende Aufgabe zutrauen. Haben Sie eigentlich viel zu wenig Zeit, um richtig zu streichen, weshalb Sie »nur kurz übertünchen« möchten?

Denken Sie daran: Über eine streifige Wandfarbe müssen Sie sich im schlimmsten Fall viele Jahre lang ärgern. Der professionelle Malermeister Ihres Vertrauens hilft Ihnen gerne weiter!


3. Anstrich mit zu billigen Materialien

Besonders preisgünstige Farben haben einen großen Nachteil: Es fehlt ihnen meist an der nötigen Deckkraft. Deshalb ist oft noch ein zweiter oder sogar dritter Anstrich erforderlich, ehe Sie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Es lohnt sich daher, auf ein gutes Markenprodukt zu setzen, wenn Sie das Zimmer streichen.

Laut Stiftung Warentest sollten Sie bei weißer Wandfarbe mindestens zwischen 0,55 und 0,85 Euro pro zu streichendem Quadratmeter investieren. Sehr hochwertige Produkte können auch noch wesentlich mehr kosten. Dasselbe gilt für das Werkzeug und weitere Materialien: Farbroller und Pinsel sollten gut verarbeitet sein, damit das Endergebnis nicht durch abgelöste Flusen und Pinselborsten verunreinigt wird.

Malerkrepp sollte über eine gute Klebkraft verfügen, um saubere Kanten zu gewährleisten. Dies ist bei Billigprodukten nicht immer gegeben, weshalb es häufig zu Unfällen kommt, wenn das Kreppband sich während des Streichens stellenweise ablöst.


4. Mangelnde Vorbereitung des Anstrichs

Sie haben gerade frische Farbe gekauft und möchten nur noch eins: mit Feuereifer ans Werk gehen? Dann sollten Sie tief durchatmen und zunächst mit der Vorbereitung beginnen. Auch wenn dies lästig sein mag, geht Ihnen die Arbeit anschließend umso leichter von der Hand und Sie erzielen ein einwandfreies Endergebnis. Überprüfen Sie zunächst den Untergrund. Feste Tapeten sind als Trägerschicht gut geeignet.

Anders sieht es aus, wenn das Papier bereits Blasen gebildet hat oder sich stellenweise ablöst. In diesem Fall sollten Sie die Tapete komplett entfernen. Gehen Sie dabei sorgfältig vor und verwenden Sie gegebenenfalls einen wirksamen Tapetenlöser. Handelt es sich um eine verputzte Wand, die Sie einfach nur frisch streichen möchten, haben Sie es leichter.

Prüfen Sie jedoch sorgfältig, ob der Putz noch fest ist. Entfernen Sie gegebenenfalls herausstehende Nägel und verschließen Sie vorhandene Löcher mit einer geeigneten Spachtelmasse. Neue Rigipsflächen müssen zudem verfugt und geschliffen sein, ehe Sie damit beginnen können, die Wand zu streichen.


5. Fehlende Grundierung

Durch das Auftragen einer Grundierung bereiten Sie die Wand optimal auf den Anstrich vor. Dies gilt besonders für stark saugfähige oder mit Gips ausgebesserte Wände: Auf diesen würde die Farbe zu schnell trocknen und Ungleichmäßigkeiten wären die Folge.

Wählen Sie für den Innenbereich eine Grundierung mit geringem Lösungsmittelanteil. Für Außenfassaden konzipierter Tiefengrund ist hierfür weniger geeignet. Laien sollten den positiven Effekt dieses Arbeitsschrittes nicht unterschätzen und die Wand vor dem Streichen grundieren: Besonders auf Rigipsflächen oder sandigen Wänden ist die Grundierung für ein qualitativ einwandfreies Endergebnis unabdingbar.


6. Wände nicht richtig mit Kreppband abkleben

Sie möchten einfach nur schnell das Zimmer streichen, nehmen sich ganz fest vor, an den Fußleisten und angrenzenden Flächen vorsichtig vorbei zu pinseln und denken, auf das Abkleben verzichten zu können? Das ist keine gute Idee, denn die anschließende Reinigungsarbeit ist aufwendig.

Selbst Profis können gelegentliche Farbspritzer oder -tränen nicht immer ganz vermeiden, wenn sie Decken und Wände streichen. Sie sollten Leisten und Anschlussflächen sowie Fensterstöcke deshalb beim Streichen abkleben. Vergessen Sie auch nicht, den Boden großzügig mit Abdeckfolie zu schützen.

Unser Tipp: Ein perfektes Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie eventuelle Fußleisten vor Beginn der Arbeiten abmontieren. Falls Sie Farbeffekte wie Ränder oder andere Aussparungen erzielen wollen, ist das sorgfältige Abkleben unverzichtbar. Nur so können Sie schnurgerade Kanten erzeugen, die hohen ästhetischen Ansprüchen standhalten.

Arbeiten Sie beim Abkleben sorgfältig. Achten Sie darauf, dass das Kreppband gleichmäßig klebt und keine Falten wirft, in welche Farbtränen eindringen könnten.


7. Nass in trocken streichen

Es ist der wohl häufigste Anfängerfehler und führt immer wieder zu unbefriedigenden Ergebnissen: Die Ränder beginnen beim Streichen zu trocknen. Hierdurch entsteht beim nächsten Farbauftrag ein sichtbarer Ansatz. Dies lässt sich nur durch das Streichen nass in nass vermeiden.

Das bedeutet, dass der Rand des Pinsels oder der Rolle bei jedem neuen Farbauftrag in den bereits feuchten Wandbereich hineinragen sollte. Bei dieser Art der sich überlappenden Pinselstriche verbindet sich die Farbe optimal zu einer gleichmäßigen Fläche. Jede Wand sollte deshalb in einem einzigen Arbeitsgang zügig und systematisch gestrichen werden, um eine einwandfreie Optik zu gewährleisten.


8. Farbspritzer nicht rechtzeitig entfernen

Beim Streichen ist es schnell passiert: Ein paar Tropfen Farbe spritzen auf den Fensterrahmen oder ein Möbelstück. Hierauf sollten Sie möglichst schnell reagieren.

Solange Dispersionsfarbe noch nicht trocken ist, lässt sie sich mit einem feuchten Tuch gut entfernen. Später müsste sie aufwendig aufgeweicht oder mit dem Spachtel abgetragen werden, wodurch es zu Beschädigungen am Holz kommen kann.


9. Malerkrepp zu spät nach dem Streichen abziehen

Der Letzte unserer Tipps zum Wand Streichen bezieht sich auf die Nachbereitung. Hierbei besonders wichtig: Die Klebebänder sollten nach dem Streichen rasch entfernt werden, solange die Farbe noch feucht ist. Andernfalls kann es an den Rändern zu unschönen Farbabsplitterungen kommen.

Reinigen Sie nach dem Streichen zunächst Pinsel und Rollen. Bei Verwendung von Dispersionsfarben genügt gründliches Ausspülen mit Wasser. Anschließend können Sie Ihr Malerwerkzeug an der Luft trocknen lassen, damit es beim nächsten Anstrich wieder einsatzfähig ist. Auch die Entfernung der Bodenabdeckplane sollten Sie nicht hinauszögern.

Erfahrungsgemäß finden sich darauf reichlich Farbkleckse, die keinesfalls an den Schuhen im Rest der Wohnung verteilt werden sollten.


Streichen Tipps – wenn Sie nicht mehr weiterwissen

Je nach vorhandenem Untergrund und gewünschter Ausführung ist es nicht immer so einfach, die Wände richtig zu streichen. Minderwertige Farben oder handwerkliche Fehler können Flecken, Schlieren und Streifen verursachen. Wenn Sie beim Streichen unsere Tipps beherzigen, sind Sie vor den meisten Problemen geschützt.

Zögern Sie jedoch auch als ambitionierter Heimwerker nicht, sich beim Malerbetrieb Ihres Vertrauens rechtzeitig professionellen Rat zu holen, wenn Sie sich über die richtige Vorgehensweise nicht im Klaren sind. So ersparen Sie sich viel Zeit und Ärger und können sich über ein makelloses Endergebnis freuen!


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